24 June 2026, 00:03

Neue Betrugsmasche: Wie Kriminelle mit Fake-Handelsplattformen Opfer abzocken

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Neue Betrugsmasche: Wie Kriminelle mit Fake-Handelsplattformen Opfer abzocken

Ermittler der Kriminalermittlungsgruppe 23 warnen vor einer zunehmenden Betrugsmasche, die als „Cybertrading-Betrug“ oder „Handelsbetrug“ bekannt ist. Dabei werden Opfer mit gefälschten Anlageangeboten über täuschende Online-Plattformen gelockt.

Die Betrüger nehmen meist über soziale Medien oder Online-Werbung Kontakt zu ihren Opfern auf. Sie überreden sie, sich auf einer scheinbar seriösen Handelsplattform zu registrieren und Geld zu investieren – oft zunächst mit Beträgen zwischen 250 und 500 Euro. Anschließend gaukeln die Kriminellen hohe Renditen vor, um die Opfer zu weiteren Einzahlungen zu bewegen.

Tatsächlich werden jedoch nie Gewinne ausgezahlt. Stattdessen fordern die Betrüger mitunter zusätzliche Überweisungen für angebliche Steuern oder Gebühren. In manchen Fällen verschwinden sie spurlos und lassen die Website unzugänglich zurück.

Erst kürzlich wurde ein Mann aus Bonn Opfer eines solchen Betrugs, nachdem er über eine Online-Anzeige in Kryptowährungen investiert hatte. Als die Website nicht mehr erreichbar war, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

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Die Behörden raten zur Vorsicht. Alarmzeichen sind unter anderem Versprechen hoher Gewinne bei geringem Einsatz, unaufgeforderte Nachrichten oder die Bitte um Fernzugriff auf den Computer. Opfer sollten niemals sensible Daten preisgeben oder Geld auf unbekannte Konten überweisen. Bei Verdacht auf Betrug sollte umgehend die örtliche Polizei informiert werden.

Quelle