Neues Büro der Armutskonferenz Solingen startet mit konkreten Plänen gegen soziale Not
Marie WolfNeues Büro der Armutskonferenz Solingen startet mit konkreten Plänen gegen soziale Not
In Solingen wurde ein neues Büro der Armutskonferenz eingerichtet, um die Dynamik zwischen den jährlichen Konferenzen aufrechtzuerhalten und praktische Projekte zu entwickeln. Die erste Sitzung fand im Mehrgenerationenhaus an der Van-Meenen-Straße statt und markierte den Beginn der Arbeit zur Bewältigung lokaler Armutsprobleme.
Das Büro entstand, um die kontinuierliche Arbeit nach der ersten Armutskonferenz Solingen fortzuführen, die in diesem Frühjahr mit rund 70 Fachleuten im Theater stattfand. Es handelt sich um eine zivilgesellschaftliche Initiative, die unabhängig von der politischen Arbeit zu Armutsfragen agiert.
Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen und verfügen über direkte Erfahrungen mit den Herausforderungen benachteiligter Gruppen. Vertreten sind unter anderem der Ausschuss für Soziales, Unterstützungsangebote für Arbeitslose und Obdachlose, lokale Initiativen sowie Migrantenselbstorganisationen.
Zum Sprecher wurde Horst Koss, Vorsitzender des Sozialausschusses, gewählt. Auch die Stadtverwaltung unterstützt das Büro: Jan Welzel, Sozialdezernent, und Heike Auer aus der Strategischen Planung bringen ihr Fachwissen ein. Die Gruppe plant, alle vier Wochen zusammenzukommen, um schnell Maßnahmen gegen Armut in der Stadt umzusetzen.
Das Büro konzentriert sich auf die Bewältigung lokaler Herausforderungen und die bedarfsgerechte Unterstützung bedürftiger Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, konkrete Projekte zu realisieren und die Kontinuität im Kampf gegen Armut in Solingen zu sichern.
