Neues Zuhause für Kinder in Not: LVR eröffnet saniertes Wohngruppenhaus in Solingen
Sebastian HuberNeues Zuhause für Kinder in Not: LVR eröffnet saniertes Wohngruppenhaus in Solingen
LVR-Jugendhilfe Rheinland eröffnet saniertes Wohngruppenhaus auf dem Halfeshof in Solingen
Die LVR-Jugendhilfe Rheinland hat auf dem Gelände des Halfeshofs in Solingen ein vollständig renoviertes Wohngruppenhaus eröffnet. Die Einrichtung richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Krisen, Vernachlässigung oder Misshandlung erlebt haben und auffälliges Verhalten zeigen. Ziel ist es, ihnen Fähigkeiten für ein selbstständiges Leben zu vermitteln und ihre Zukunftschancen zu verbessern.
Die Sanierung des Gebäudes dauerte länger als geplant. Unvorhergesehene Bauschäden sowie steigende Kosten durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine führten zu erheblichen Verzögerungen und Budgetüberschreitungen. Die Kölner Firma Schumann und die Bauabteilung des LVR leiteten die Arbeiten.
Im Rahmen des Projekts wurden ein neues Dach, eine Fassadensanierung, die Rohrleitungen sowie energetische Modernisierungen umgesetzt. Die ursprüngliche Struktur aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden blieb erhalten. Im Inneren verfügt die Einrichtung nun über integrierte Klassenzimmer, Berufsbildungswerkstätten, Einzelzimmer mit eigenem Bad sowie einen gesicherten Innenhof für Spiel und Sport.
Das sanierte Haus bietet Platz für zwei Wohngruppen. Jede Gruppe kann bis zu acht Kinder oder Jugendliche im Alter von sechs bis 14 Jahren aufnehmen, die intensive Betreuung benötigen. Die Organisation betreibt bereits ähnliche Angebote in Euskirchen, Remscheid, Solingen und Tönisvorst, darunter stationäre Jugendhilfe, schulische Förderung vor Ort, berufliche Qualifizierung und ambulante Familienhilfe.
Die jungen Bewohner können nun in die neu gestaltete Einrichtung einziehen. Das modernisierte Gebäude bietet eine sichere und zeitgemäße Umgebung, die auf ihre Bildungs- und Entwicklungsbedürfnisse zugeschnitten ist. Die LVR-Jugendhilfe Rheinland baut ihr Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region weiter aus.






