NRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-Hochwasserschutz im Bergischen Land ein
Lara KellerNRW setzt 2,8 Millionen Euro für KI-Hochwasserschutz im Bergischen Land ein
Nordrhein-Westfalen investiert 2,8 Millionen Euro in neues Hochwasservorhersagesystem für das Bergische Land
Das Land Nordrhein-Westfalen hat eine Investition in Höhe von 2,8 Millionen Euro für ein neues Hochwasservorhersagesystem im Bergischen Land angekündigt. Ziel der Initiative ist es, Überschwemmungen durch Flüsse früher zu erkennen, um Menschenleben zu schützen und Schäden zu minimieren. Das Projekt ist Teil des Leitprojektprogramms im Rahmen von KI.NRW, der landeseigenen KI-Kompetenzplattform.
Den größten Teil der Fördergelder – 1,58 Millionen Euro – erhält der Wupperverband, um Forschungspersonal sowie Infrastruktur wie Sensoren zu finanzieren. Weitere Partner sind die Heinz Berger Maschinenfabrik, die Bergische Universität Wuppertal, die Bergische Entwicklungsagentur, die Wuppertaler Stadtwerke sowie die örtliche Industrie- und Handelskammer. Diese Einrichtungen arbeiten eng mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und anderen Regionen des Landes zusammen.
Das System setzt auf KI-gestützte und datenbasierte Prognosen, um Wasserstände und Hochwasserrisiken präziser vorherzusagen. Dabei werden Echtzeit-Wetterdaten und Umweltfaktoren berücksichtigt. Gefährdete Unternehmen erhalten über eine spezielle App sofortige Updates zu lokalen Pegelständen, Vorhersagen und Warnmeldungen.
Bei Erfolg soll die Technologie auf das gesamte Landesgebiet Nordrhein-Westfalens ausgeweitet werden. Das neue System soll frühzeitigere Warnungen vor drohenden Überschwemmungen ermöglichen. Unternehmen und Anwohner im Bergischen Land profitieren von genaueren und zeitnahen Informationen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz, um den Hochwasserschutz im Land nachhaltig zu verbessern.
