Oberhausen bekommt neues Polizeihauptquartier bis 2029
Neubau des Oberhausener Polizeihauptquartiers: Bauvertrag vergeben
Ein wichtiges Etappenziel für das neue Polizeihauptquartier in Oberhausen ist erreicht: Der Bauauftrag wurde vergeben. Ein Konsortium aus der Ten Brinke Projektentwicklung GmbH & Co. KG und JBR Partner übernimmt die Leitung des Projekts und bringt dabei Erfahrung aus dem Bau ähnlicher Polizeieinrichtungen in der Region mit. Die Planung für das Vorhaben läuft bereits seit Jahren, um den wachsenden operativen Anforderungen gerecht zu werden.
Der Pachtvertrag für das Grundstück an der Concordiastraße wurde offiziell am 11. März 2023 unterzeichnet. Dieser Meilenstein ebnete den Weg für die detaillierte Planung und den Baubeginn. Das nordrhein-westfälische Innenministerium sowie das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) begleiteten und genehmigten das Verfahren.
Die Auswahl des Konsortiums erfolgte aufgrund seiner nachgewiesenen Expertise im Bau von Polizeiliegenschaften. Zu den Referenzprojekten zählen das neue Hauptquartier der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft sowie die Polizeidienststelle in Emmerich. Diese Erfahrung passt zu den Anforderungen an ein modernes, funktionales Gebäude.
Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann betonte die Bedeutung eines zukunftsfähigen Hauptquartiers. Angesichts steigender Herausforderungen in der Strafverfolgung seien moderne Räumlichkeiten entscheidend, um die Arbeit der Beamtinnen und Beamten effektiv zu unterstützen. Bei Einhaltung des Zeitplans soll das neue Gebäude 2029 bezogen werden.
Unter der Führung des ausgewählten Konsortiums gehen die Bauarbeiten nun in die nächste Phase. Ziel ist ein maßgeschneidertes Hauptquartier, das den Anforderungen der modernen Polizeiarbeit gerecht wird. Die Fertigstellung 2029 markiert dann den Abschluss eines mehrjährigen Projekts zur Aufwertung der Oberhausener Polizeiinfrastruktur.






