Patrik Kittel: Vom Pony-Fan zum Dressur-Olympioniken mit Leidenschaft für Pferdezucht
Marie WolfPatrik Kittel: Vom Pony-Fan zum Dressur-Olympioniken mit Leidenschaft für Pferdezucht
Der schwedische Dressurreiter Patrik Kittel hat eine Karriere aufgebaut, die von Olympiateilnahmen, Spitzenplatzierungen und einer Leidenschaft für die Pferdezucht geprägt ist. Sein Weg begann mit einer kindlichen Faszination, die durch die Ponys seiner ersten Freundin geweckt wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Reiter Schwedens und konkurriert auf höchstem Niveau im Dressursport.
Kittels Interesse am Reiten entstand früh, als seine erste Freundin Ponys besaß. Daraus entwickelte sich ein lebenslanger Traum: die Teilnahme an Olympischen Spielen. Mittlerweile war er dreimal dabei – in Peking, London und Rio – und vertrat Schweden bei jedem dieser Wettkämpfe.
Bei den FEI-Weltreiterspielen trat Kittel dreimal an, darunter 2018 in Tryon, North Carolina. Dort belegte er im Einzel den vierten Platz, während das schwedische Team ebenfalls Vierter wurde. Zu seinen Erfolgen zählt zudem eine Medaille in der Kür bei den Europameisterschaften 2011 in Rotterdam.
Abseits der Wettkämpfe hat Kittel über 45 Pferde bis zur Grand-Prix-Reife ausgebildet. Gemeinsam mit seiner Frau, der australischen Dressur-Olympionikin Lyndal Oatley (Teilnehmerin 2012 und 2016), führt er in Nottuln, Deutschland, den Outstanding Stables-Betrieb. Das Paar schätzt Kjell Enhager, ihren Mentor und Lebensberater, als prägende Kraft für ihre Karrieren.
Trotz seiner Erfolge musste Kittel auch Rückschläge verkraften, darunter vier Disqualifikationen, weil er in Dressurprüfungen die falsche Bahn geritten war. Er bewundert legendäre Pferde wie Totilas und äußerte den Wunsch, eines Tages Dorothee Schneiders Showtime FRH reiten zu dürfen.
Kittels Laufbahn steht für Hingabe und Widerstandsfähigkeit – von den frühen Inspirationen bis zu Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Seine Arbeit in der Pferdezucht und die Leitung des Gestüts mit seiner Frau halten ihn an der Spitze des Dressursports. Mit zahlreichen Top-Platzierungen und einem Ruf als Talentförderer bleibt er eine der prägendsten Figuren dieser Disziplin.






