Peinliche Pannen: Von Tippfehlern bis zu Milliarden-Irrtümern in einer Woche
Marie WolfPeinliche Pannen: Von Tippfehlern bis zu Milliarden-Irrtümern in einer Woche
Eine Reihe kleiner, aber bemerkenswerter Pannen hat diese Woche die Bereiche Politik, Finanzen und Medien durcheinandergebracht. Von einem peinlichen Tippfehler eines Labour-Abgeordneten bis zu einem Milliarden-Fauxpas einer schottischen Investmentfirma – selbst erfahrene Profis hatten mit unerwarteten Stolpersteinen zu kämpfen. Unterdessen verwandelten zwei Journalisten der City AM den Verlust ihrer Taschen in einen unfreiwilligen Übernachtungsaufenthalt in Londons Guildhall.
Der Labour-Hinterbänkler Jonathan Reynolds unterzeichnete versehentlich eine Pressemitteilung mit einem falsch geschriebenen Titel: Statt „Shadow Business Secretary“ nannte er sich selbst „Shadow Business Sexretary“. Der Lapsus sorgte schnell für Aufsehen in den sozialen Medien.
Auch der Scottish Mortgage Investment Trust musste eine peinliche Korrektur vornehmen, nachdem in einer Pressemitteilung fälschlicherweise behauptet worden war, die Beteiligung der Firma an SpaceX sei 1,25 Billionen US-Dollar wert. Später präzisierte das Unternehmen, dass es sich bei der Zahl um die Gesamtbewertung von SpaceX handele – nicht um den Wert des eigenen Anteils.
Bei der Verleihung der City AM Awards erlebten die Journalisten Adam Bloodworth und Anna Moloney ihr eigenes Missgeschick. Nachdem sie beim Abbau der Veranstaltung in der Guildhall geholfen hatten, stellten sie beim Gang zur Garderobe fest, dass ihre Taschen – inklusive Wohnungsschlüssel – verschwunden waren. Eine Stunde lang durchsuchten sie die Hinterzimmer, bevor sie aufgaben. Ohne Taschen, ohne Schlüssel und ohne Alternative verbrachten sie die Nacht auf dem Boden eines freien Raums im Haus des Digitalchefs. Am nächsten Morgen fuhr Moloney in zehn Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit – immer noch ohne ihre Habseligkeiten. Glücklicherweise wurden die Taschen später am Tag gefunden und zurückgegeben.
Deutlich entspannter verlief unterdessen die Reise von Andy Burnham, dem Bürgermeister von Greater Manchester, der bequem in einem Erste-Klasse-Abteil nach London fuhr.
Die Vorfälle zeigen, wie selbst Routineaufgaben schiefgehen können. Der Tippfehler des Labour-Abgeordneten und der Bewertungsfehler des schottischen Investmentfonds wurden zwar schnell berichtigt, und die verlorenen Taschen der Journalisten tauchten wieder auf. Für die Beteiligten sorgten die Pannen dennoch für eine unerwartete Wendung in einer ansonsten ganz normalen Woche.






