26 April 2026, 20:04

Polizei NRW setzt auf Kinderhilfe bei Verkehrskontrollen vor Kitas

Kindersicherheitspark mit Metallzaun, zwei blauen Informationsschildern, einem kleinen Haus, Pflanzen, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Polizei NRW setzt auf Kinderhilfe bei Verkehrskontrollen vor Kitas

Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt Verkehrssicherheit an Schulen und Kitas

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Zwischen dem 16. und 18. Juni hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen ihre Maßnahmen zur Verkehrssicherheit in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen intensiviert. Beamte arbeiteten gemeinsam mit Kindern zusammen, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu kontrollieren und die korrekte Nutzung von Kinderrückhaltesystemen zu überprüfen. Ziel der Aktion war es, das Verkehrsbewusstsein zu schärfen und die Gefahren für junge Fußgänger zu verringern.

Am 16. Juni führten Beamte und Kinder der Kita Bullerbü im Ennepe-Ruhr-Kreis eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Mit Lasermessgeräten überwachten 16 Kinder nahezu 30 Fahrzeuge. Autofahrer, die sich an das Tempolimit von 30 km/h hielten, erhielten als Belohnung Aufkleber mit Lächeln-Gesichtern, während Raser freundlich an die Regeln erinnert wurden.

Zwei Tage später, am 18. Juni, besuchte die Polizei die Kita Blauer Planet in Gevelsberg. Zwischen 7:30 und 9:30 Uhr prüften die Beamten etwa 25 Fahrzeuge auf die richtige Nutzung von Sicherheitsgurten und Kindersitzen. Dabei stellten sie fest, dass viele Kinder in falsch montierten Sitzen oder in für sie ungeeigneten Kindersitzen unterwegs waren. Zudem gab es eine Auffrischung zum sicheren Verhalten am Straßenrand sowie Gespräche über die Sichtbarkeit im Verkehr.

Die Einsätze zeigten, dass es nach wie vor Defizite bei der Sicherheit von Kindern in Fahrzeugen und im Straßenverkehr gibt. Die Polizei lobte zwar die vorbildlichen Autofahrer, betonte jedoch gleichzeitig die Notwendigkeit besserer Rückhaltesysteme und eines höheren Problembewusstseins für überhöhte Geschwindigkeit. Die Kampagne verband Kontrollen mit Aufklärung, um den Schutz der jüngsten Verkehrsteilnehmer zu verbessern.

Quelle