Polizei verhindert Eskalation vor RWE-Spiel gegen Hansa Rostock durch gezielte Kontrollen
Marie WolfPolizei verhindert Eskalation vor RWE-Spiel gegen Hansa Rostock durch gezielte Kontrollen
Die Polizei in Essen führte vor dem Spiel Rot-Weiss Essen gegen Hansa Rostock strenge Kontrollen durch. Ein Hinweis deutete darauf hin, dass Auswärtsfans mit Schutzwaffen und Gesichtsbedeckungen zusammenkamen. Beamte beobachteten die Lage genau, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Auf Grundlage von Erkenntnissen konzentrierte sich die Polizei auf das Gebiet um das Wasserschloss Wittringen in Gladbeck. Dort wurden etwa 100 Fahrzeuge entdeckt, die mit Rostock-Anhängern in Verbindung standen. Vor dem Spiel fanden auf der B224 Kontrollmaßnahmen statt.
Bei den Überprüfungen wurden zwei Schutzwaffen beschlagnahmt. Sieben Fans verstießen gegen das Verbot von Gesichtsbedeckungen, ein weiterer gegen Vorschriften zu berauschenden Substanzen. Die Betroffenen erhielten Stadionverbote.
Die kontrollierte Gruppe mit ihren Fahrzeugen verließ später gemeinsam die Region in Richtung Rostock. Das Spiel selbst sowie die Fanbewegungen im und um das Stadion blieben friedlich.
Die Essener Polizei hatte im Vorfeld eng mit beiden Vereinen zusammengearbeitet, um das Spiel vorzubereiten. Dazu gehörten Risikobewertungen und die Abstimmung mit den Sicherheitsteams. Peter Both, der Polizeichef, bezeichnete den Einsatz als erfolgreich und sicher. Größere Zwischenfälle gab es nicht – die Maßnahmen sorgten vor, während und nach dem Spiel für eine kontrollierte Atmosphäre.






