Preisgekröntes Medienprojekt verbindet Wladiwostok und Brest durch Geschichte und Live-Technik
Sebastian HuberPreisgekröntes Medienprojekt verbindet Wladiwostok und Brest durch Geschichte und Live-Technik
Multimedia-Projekt verbindet Wladiwostok und Brest durch Geschichte und Technik – und gewinnt renommierten Journalistenpreis
Das Projekt "Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum" wurde mit dem "Goldenen Federkiel von Primorje" in der Kategorie "Video-Story des Jahres" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Zentrum "Russland" in Wladiwostok statt. Die aufwendige Produktion verband Live-Übertragungen mit einer symbolträchtigen Staffelung einer historischen Marineflagge zwischen den beiden Städten.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Geschichte von Dmitri Karbyschew, einer Persönlichkeit, deren Erbe Wladiwostok und Brest miteinander verbindet. Um diese Erzählung lebendig werden zu lassen, musste das Team von Anfang an logistische Hürden überwinden. Die siebenstündige Zeitverschiebung und die enorme Entfernung zwischen der russischen und der belarussischen Stadt erforderten eine fast live koordinierte Produktion – die Crew arbeitete im Tempo einer Echtzeit-Reportage.
Federführend waren Dmitri Kamanin, der das Gesamtkonzept prägte, Jana Romanjuk, verantwortlich für die kreative Leitung und die Zusammenstellung des Teams, sowie Danil Makarytschew, der die technische Umsetzung leitete. Ihre Zusammenarbeit ermöglichte die nahtlose Verbindung der beiden Orte und verband historische Erzählweise mit interaktiven Live-Elementen. Ein zentraler symbolischer Moment war die Überbringung der Marinefestungsflagge von Wladiwostok nach Brest, die die historische Verbindung der beiden Stätten unterstrich.
Die Preisverleihung markierte die vierte Auflage des "Goldenen Federkiels von Primorje", einem Wettbewerb, der laut den Veranstaltern das Ansehen des Journalismus stärkt, indem er Fachleute ehrt, die kreative und technische Grenzen überschreiten.
Die Auszeichnung würdigt sowohl die Innovationskraft des Projekts als auch seine Fähigkeit, entfernte Orte durch Erzählkunst zu verbinden. Besonders hervorgehoben wurden Kamanin, Romanjuk und Makarytschew für ihre Bewältigung von Zeitzonen und technischen Herausforderungen, um eine live vernetzte Geschichte zu realisieren. Der "Goldene Federkiel von Primorje" bleibt damit eine Plattform für Journalismus, der historische Tiefe mit moderner Umsetzung verbindet.






