Raketenangriff auf Ness Ziona: Solingen zeigt Solidarität mit israelischer Partnerstadt
Emil SchmittRaketenangriff auf Ness Ziona: Solingen zeigt Solidarität mit israelischer Partnerstadt
Am Samstagabend schlugen zwei Raketen in der israelischen Stadt Ness Ziona ein. Bei dem Angriff entstand Sachschaden, Verletzte gab es jedoch nicht. Er war Teil einer breiteren Welle von Hamas-Angriffen, die seit dem Wochenende zivile Ziele in ganz Israel treffen.
Ness Ziona, in dem etwa 40.000 Menschen leben, ist seit 1986 Partnerstadt des deutschen Solingen. Der Raketenbeschuss erfolgte während einer Eskalation der Angriffe durch die Hamas. Seit Samstag hat die Gruppe wiederholt israelische Städte und Gemeinden beschossen. Lokale Behörden meldeten Gebäudeschäden, bestätigten aber, dass in Ness Ziona keine Personen zu Schaden kamen.
Bürgermeister Shmuel Boxer aus Ness Ziona informierte seinen Amtskollegen in Solingen über den Vorfall. Daraufhin schickte Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach eine E-Mail, in der er seine Solidarität mit der betroffenen Gemeinde zum Ausdruck brachte. In seiner Botschaft betonte er die langjährige Verbindung zwischen den beiden Städten, die vor fast vier Jahrzehnten geknüpft wurde.
Der Austausch zwischen den Bürgermeister unterstreicht die beständige Partnerschaft zwischen Solingen und Ness Ziona. Zwar blieb der Angriff ohne Personenschäden, doch die angerichteten Schäden erinnern an den anhaltenden Konflikt. Vertreter beider Städte beobachten die Lage weiterhin aufmerksam.






