18 April 2026, 10:07

Rassistischer Angriff auf Schaffner: Fahrgast beißt und schlägt nach Ticketkontrolle

Schwarze und weiße Zeitung mit der überschrift "Zugunglück mit 20 Toten" und einem Bild des Zugunglücks im Hintergrund.

Rassistischer Angriff auf Schaffner: Fahrgast beißt und schlägt nach Ticketkontrolle

Routine-Kontrolle eskaliert: Fahrgast greift Schaffner an

Eine routinemäßige Ticketkontrolle in einem Zug endete am Donnerstagnachmittag (19. Juni) am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen in Gewalt. Ein 42-jähriger Fahrgast griff einen 31-jährigen Schaffner an, nachdem dieser ihn auf ein ungültiges Fahrradticket angesprochen hatte. Der Schaffner wurde bei dem Angriff verletzt, die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung.

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Der Vorfall begann, als der Schaffner während einer standardmäßigen Kontrolle in der S2-Linie bemerkte, dass das Fahrrad des Mannes über kein gültiges Zusatzticket verfügte. Zwar besaß der Fahrgast ein gültiges Deutschlandticket, doch reagierte er aggressiv auf die Nachfrage. Er riss dem Schaffner das Ticket aus der Hand und begann, rassistische Beleidigungen zu schreien.

Die Situation spitzte sich schnell zu: Der 42-Jährige stellte sich vor den Schaffner und schlug ihm mehrfach ins Gesicht. Während des Handgemenges biss er ihn zudem in den Arm und den Rücken. Der Angriff verursachte mehrere Verletzungen, sodass der Schaffner zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte gegen 14:15 Uhr die Bundespolizei. Die Beamten sicherten am Tatort die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial und leiteten ein Strafverfahren ein. Der Verdächtige, ein nigerianischer Staatsbürger aus Gelsenkirchen, muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.

Der Schaffner befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial aus, darunter die Videoaufnahmen aus dem Zug. Die Ermittlungen werden zeigen, wie es im Verfahren gegen den 42-Jährigen weitergeht.

Quelle