23 April 2026, 10:06

Rheinbachs Polizeiwache feiert Neuanfang nach jahrelanger Flutsanierung

Flutstraße mit teilweise unter Wasser stehenden Häusern, umgeben von Vegetation und Strommasten, unter einem sichtbaren Himmel.

Rheinbachs Polizeiwache feiert Neuanfang nach jahrelanger Flutsanierung

Polizeiwache Rheinbach nach Jahren der Sanierung wiedereröffnet

Nach jahrelangen Reparaturarbeiten aufgrund schwerer Flutschäden hat die Polizeidienststelle in Rheinbach offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Die Beamten zogen am 28. April 2025 in das renovierte Gebäude ein; zwei Tage später fand eine feierliche Wiedereröffnung statt. Das Projekt markiert das Ende einer langen Phase des Wiederaufbaus für die Wache, die seit 2021 mit Provisorien gearbeitet hatte.

Das ursprüngliche Gebäude war bei der Flutkatastrophe 2021 schwer beschädigt worden, sodass die Polizei zunächst von einer mobilen Einheit aus operieren musste. Später wurde eine Containerlösung eingerichtet, während die Sanierungsarbeiten liefen. Die Streifenwagen waren zwischenzeitlich am Standort Meckenheim stationiert.

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Die Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) leitete die seit 2023 laufenden Renovierungsarbeiten. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählte die Verlegung der Heizungsanlagen und Serverräume auf den Dachboden, um sie besser vor künftigen Überflutungen zu schützen. Gabriele Willems, Geschäftsführerin der BLB NRW, betonte das Engagement der Behörde, den Beamten einen modernen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Bei der Wiedereröffnung am 30. April würdigte Innenminister Herbert Reul den Einsatz der Polizeikräfte während der schwierigen Übergangszeit. An der Feier nahmen auch Polizeipräsident Frank Hoever, Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken und Willems teil. Die nicht mehr benötigte Containerstation bleibt als Reserve für künftige Notfälle erhalten.

Die sanierte Wache unterstützt nun wieder den vollen Regelbetrieb und beendet damit Jahre der Improvisation. Die Beamten kehren in eine modernisierte Dienststelle zurück, die für künftige Herausforderungen gerüstet ist. Zudem bleibt durch das Projekt sichergestellt, dass Notfallressourcen für mögliche Krisen in der Region verfügbar bleiben.

Quelle