Schwerer Unfall auf A57: Motorradfahrer nach Kollision lebensgefährlich verletzt
Lara KellerSchwerer Unfall auf A57: Motorradfahrer nach Kollision lebensgefährlich verletzt
Schwerer Verkehrsunfall auf der A57 bei Neuss – Verdacht auf illegales Straßenrennen
Am Sonntag, dem 6. April 2025, ereignete sich auf der Autobahn A57 in der Nähe von Neuss ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Mönchengladbach wurde bei einer Kollision mit einem Škoda gegen 12:20 Uhr lebensgefährlich verletzt. Die Ermittler prüfen nun, ob dem Unfall ein illegales Straßenrennen vorausging.
Zwei 22-jährige Motorradfahrer aus Mönchengladbach waren in Richtung Krefeld unterwegs, als es zum Zwischenfall kam. Einer der beiden versuchte, auf der Ausfahrtspur nahe der Anschlussstelle Neuss-Büttgen mit hoher Geschwindigkeit an dem Škoda vorbeizuziehen. Dabei stieß er auf das Heck des Wagens, verlor die Kontrolle, überschlug sich und prallte gegen ein Verkehrsschild.
Der Fahrer wurde schwer verletzt in der Nähe der Ausfahrt aufgefunden und mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die 84-jährige Beifahrerin des Škoda erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen.
Die Polizei sperrte vorrübergehend eine Fahrspur in Richtung Krefeld, wodurch sich ein etwa 3.000 Meter langer Stau bildete. Beide Motorräder wurden beschlagnahmt, während Verkehrsermittler die genauen Umstände klären. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die Frage, ob die Fahrer ein illegales Straßenrennen nach § 315d des Strafgesetzbuchs veranstaltet haben.
Der verletzte Motorradfahrer befindet sich nach einer Notfallbehandlung weiterhin im Krankenhaus. Nach der Freigabe der Spur normalisierte sich der Verkehrsfluss wieder. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an.






