05 April 2026, 04:04

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine zentrale Gruppe von Menschen mit Texten zu den Ereignissen zeigt.

Sechs neue Legenden in der Hall of Fame des deutschen Fußballs geehrt

Sechs Fußballlegenden sind in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen worden. Bei der feierlichen Zeremonie wurden ihre herausragenden Leistungen für den Sport – sowohl auf als auch neben dem Platz – gewürdigt.

Zu den Geehrten zählten Bastian Schweinsteiger, Horst Hrubesch, Otto Rehhagel, Jupp Heynckes, Guido Buchwald sowie der verstorbene Bert Trautmann. Die Veranstaltung vereinte Spieler und Trainer, deren Karrieren den Fußball nachhaltig geprägt haben.

Bastian Schweinsteiger nahm die Auszeichnung sichtbar bewegt entgegen – Tränen der Rührung standen ihm in den Augen. Später würdigte Philipp Lahm seinen ehemaligen Mitspieler und hob Schweinsteigers entscheidende Rolle beim WM-Finalsieg 2014 hervor.

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Horst Hrubesch, Guido Buchwald und Otto Rehhagel waren persönlich anwesend, um ihre Preise entgegenzunehmen. Hrubesch lockerte die Stimmung mit humorvollen Bemerkungen auf, scherzte über seinen Legendenstatus und äußerte einen bescheidenen Wunsch: "Noch ein paar Jahre leben." Buchwald, eine Schlüsselfigur beim WM-Triumph 1990, stand neben Rehhagel, der Griechenland 2004 überraschend zum EM-Titel führte.

Jupp Heynckes wurde für seinen historischen Erfolg als erster deutscher Trainer geehrt, der 2013 mit dem FC Bayern München das Triple gewann. Seine taktische Brillanz und Führungskraft festigten seinen Platz unter den Großen des Sports.

Bert Trautmann, der in diesem Jahr 101 Jahre alt geworden wäre, wurde posthum gewürdigt. Seine Legende lebt bei Manchester City weiter, wo er zwischen 1949 und 1964 545 Spiele bestritt. Sein unvergesslicher Moment datiert aus dem FA-Cup-Finale 1956: Trotz eines gebrochenen Halswirbels spielte er weiter, hielt entscheidende Bälle und sicherte dem Team mit einem 3:1-Sieg gegen Birmingham City den Titel. Diese Heldentat brachte ihm die Auszeichnung als "Fußballer des Jahres 1956" ein und machte ihn zur Ikone des englischen Fußballs.

Die Aufnahmezeremonie ehrte Karrieren, die den Fußball über Generationen hinweg prägten. Von WM-Triumphen bis zu Vereinserfolgen – der Einfluss jeder dieser Legenden ist unübersehbar. Ihre Leistungen inspirieren noch heute Spieler und Fans gleichermaßen und sichern ihnen einen festen Platz in der Geschichte des Sports.

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