Solaranlagen auf dem Walder Stadtsaal: Warum die Entscheidung noch auf sich warten lässt
Sebastian HuberSolaranlagen auf dem Walder Stadtsaal: Warum die Entscheidung noch auf sich warten lässt
Die Entscheidung über die Installation von Solaranlagen auf dem Hauptdach des Walder Stadtsaals steht weiterhin aus. Die Verzögerung ergibt sich aus unvollständigen Unterlagen im Genehmigungsantrag. Zudem wird die Eignung des Daches für die Solarnutzung derzeit geprüft.
Laut dem Solinger Solarkataster ist die gesamte Dachfläche des Stadtsaals nur bedingt für Solaranlagen geeignet. Rund 300 Quadratmeter alternativer Dachflächen – ohne das Hauptdach – wurden jedoch als potenziell nutzbar für Photovoltaikanlagen identifiziert.
Die Antragsteller werden aufgefordert, sich vor der Einreichung offizieller Pläne mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Dieser Schritt soll machbare Lösungen für denkmalgeschützte Bauwerke erörtern. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollten Solaranlagen nur in Betracht gezogen werden, wenn nicht denkmalgeschützte Nebengebäude oder ungeschützte Gebäudeteile nicht zur Verfügung stehen.
Die Antragsteller müssen begründen, warum alternative Dachflächen nicht genutzt werden. Zudem müssen sie sicherstellen, dass die geplante Dachfläche kein prägendes Merkmal des denkmalgeschützten Bauwerks darstellt. Ein Risiko für erhebliche visuelle Beeinträchtigungen muss ausgeschlossen werden.
Eine endgültige Entscheidung über die Photovoltaikanlage auf dem Hauptdach des Stadtsaals steht noch aus. Fehlende Angaben und Dokumente blockieren weiterhin das Vorhaben. Zwar sind nur zwei Prozent der Gebäude in Deutschland denkmalgeschützt, doch wurden Solaranlagen auf solchen Gebäuden bereits genehmigt.
