Solingen kämpft um sichere Schwimmkenntnisse für Grundschulkinder
Sebastian HuberSolingen kämpft um sichere Schwimmkenntnisse für Grundschulkinder
Immer mehr Kinder in Solingen verlassen die Grundschule ohne sichere Schwimmkenntnisse
Die Ursachen für dieses Problem liegen in verkürzten Badezeiten, Personalmangel und den anhaltenden Folgen der Pandemie. Nun suchen Stadtverantwortliche nach Lösungen, um allen Kindern eine fundierte Schwimmausbildung zu ermöglichen.
Die Dringlichkeit wächst, da jedes Jahr Ertrinkungsunfälle passieren – oft in Verbindung mit mangelnden Schwimmfähigkeiten. Wer nicht schwimmen kann, ist im Wasser akut gefährdet. Eine frühzeitige und verlässliche Schwimmausbildung ist daher eine Frage von Leben und Tod.
Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat schlägt vor, Schwimmhelfer einzusetzen, um den Unterricht zu verbessern. Diese sollten die Lehrkräfte unterstützen und den Kindern individuelle Förderung bieten. Die Stadtverwaltung wurde aufgefordert, frühere Erfahrungen mit diesem Modell auszuwerten und langfristige Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen.
Auch externe Förderprogramme wie "Deutschland lernt schwimmen" könnten zusätzliche Mittel bereitstellen. Der Solinger Sportbund schätzt, dass rund 75.000 Euro pro Jahr ausreichen würden, um an allen Schulformen eine umfassende Betreuung zu gewährleisten. Neben der Sicherheit stärkt Schwimmen das Selbstvertrauen und fördert eine lebenslange Freude an Bewegung.
Falls umgesetzt, könnten Schwimmhelfer und externe Fördergelder die Lücken in der Schwimmausbildung schließen. Ziel ist es, dass jedes Kind in Solingen die Fähigkeiten erwirbt, um sich sicher im Wasser zu bewegen. Nun müssen die Verantwortlichen die Machbarkeit der Maßnahmen prüfen, bevor es konkrete Schritte gibt.






