SPD-Fraktion wählt einstimmig neue Führung und stellt sich gegen Haushaltskürzungen
Sebastian HuberSPD-Fraktion wählt einstimmig neue Führung und stellt sich gegen Haushaltskürzungen
Die SPD-Fraktion im Stadtrat hat in einer einstimmigen Abstimmung ihre neue Führung gewählt. Alle 14 Mitglieder unterstützten Iris Preuß-Buchholz als Vorsitzende und Ernst Lauterjung als ihren Stellvertreter. Nun richtet die Fraktion ihren Blick auf die drängende Frage der kommunalen Finanzen.
Iris Preuß-Buchholz sicherte sich eine weitere Amtszeit als Vorsitzende und erhielt dabei die volle Rückendeckung der SPD-Fraktion. Ihre Führung in den vergangenen Jahren wurde gelobt, insbesondere für den Aufbau breiter Bündnisse und die Steuerung wichtiger Entscheidungen. Kollegen hoben ihre Rolle bei der Einigung unterschiedlicher Lager in schwierigen Zeiten hervor – darunter auch während der Pandemie.
Auch Ernst Lauterjung wurde mit allen 14 Stimmen als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Alina Nefissi, während Manfred Ackermann und Dirk Becker ihre Positionen als Beisitzer behielten.
In der Sitzung betonte Preuß-Buchholz die Notwendigkeit eines geschlossenen Auftretens aller Fraktionen im Stadtrat. Sie forderte eine starke, gemeinsame Haltung gegen die von der Landesregierung geplanten Haushaltskürzungen. Die SPD-Fraktion sieht ihre Führung als entscheidend an, um die Verhandlungen zu vermitteln und eine Antwort auf das zu formulieren, was sie als „existenzielle finanzielle Herausforderung“ bezeichnet.
Die scheidende Führung wurde für die gelungene Integration neuer Mitglieder und die Stabilität während der Pandemie gewürdigt. Nun geht es darum, drastische Kürzungen bei den kommunalen Mitteln zu verhindern.
Mit einer klaren Führungsstruktur geht die SPD-Fraktion in die anstehenden Haushaltsdebatten. Priorität hat für sie, harte Einschnitte abzuwehren und eine einheitliche Linie über alle Fraktionen hinweg durchzusetzen. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen werden den städtischen Haushalt und die Dienstleistungen in den kommenden Monaten prägen.






