16 April 2026, 00:10

Stefan Raabs RTL-Comeback scheitert an Quoten und hohen Kosten

Zwei Männer in schwarzen Blazern, Hemden und Krawatten sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen, in ein Gespräch vor einem Fernseher und einem blauen Hintergrund vertieft.

Stefan Raabs RTL-Comeback scheitert an Quoten und hohen Kosten

Stefan Raabs Rückkehr zu RTL stößt auf Kritik und finanzielle Probleme

Die Rückkehr von Stefan Raab zu RTL wird zunehmend kritisch gesehen und belastet das Unternehmen finanziell. Trotz großer Erwartungen blieben die Einschaltquoten seiner Formate hinter den Prognosen zurück, und auch die Streaming-Plattform RTL+ profitierte nicht wie erhofft. Intern wächst die Unzufriedenheit über die hohen Kosten und Personalabbau im Zusammenhang mit seinen Projekten.

Raabs Comeback startete mit "Hier gewinnst du keine Million", das zunächst neue RTL+-Abonnenten anlockte. Doch die Show wurde später ins klassische Fernsehen verlegt und schließlich wegen schwacher Quoten eingestellt. Inga Leschek, Programmdirektorin von RTL Deutschland, hatte bereits im Vorfeld gewarnt, dass seine Rückkehr schwierig werden würde. Später kritisierte sie das hybride Format der Sendung als schwer vermarktbar.

Der zweite Versuch, "Die Stefan Raab Show", schnitt noch schlechter ab. Die Einschaltquoten lagen sogar unter denen der bereits eingestellten "Hier gewinnst du keine Million". RTL hatte auf Raab gesetzt, um das Wachstum von RTL+ voranzutreiben – doch die Ergebnisse blieben enttäuschend.

Hinter den Kulissen eskalieren die Spannungen. Ein RTL-Mitarbeiter bestätigte Frust über die hohen Produktionskosten und die gedrückte Stimmung im Team. Der YouTuber Klengan behauptete, schwache Werbeeinnahmen durch Raabs Formate hätten zu Entlassungen oder nicht verlängerten Verträgen geführt. Öffentlich lobte RTL Raabs Arbeit jedoch weiterhin und betonte die starke Zuschauerbindung.

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Finanziell hat RTL Raabs Produktionsfirma mindestens 90 Millionen Euro für verschiedene Projekte garantiert. Bisher blieb der Return on Investment jedoch aus.

Raabs Formate rechtfertigen ihre Kosten nicht – weder bei den Quoten noch in der internen Stimmung. RTLs Streaming-Ambitionen, die einst auf seine Strahlkraft setzten, stehen nun auf dem Prüfstand, während das Unternehmen über die nächsten Schritte nachdenkt.

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