17 March 2026, 12:05

Stefan Zimkeit diskutiert mit Schülern über Bildungschancen und Schulprobleme in Oberhausen

Ein Blatt mit der Aufschrift "Die Kinder der verschiedenen Tagesschulen werden mit Tee, Pflaumenbrot und Rindfleisch und Pflaumenpudding versorgt."

Stefan Zimkeit diskutiert mit Schülern über Bildungschancen und Schulprobleme in Oberhausen

Stefan Zimkeit, lokaler Vertreter aus Sterkrade, traf kürzlich im Rahmen eines Besuchs im Landtag auf Achtklässler der Gesamtschule Weierheide. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Bildungsfinanzierung, die schulischen Rahmenbedingungen sowie die Herausforderungen, vor denen Gesamtschulen in Oberhausen stehen.

Während des Treffens berichtete Zimkeit von seinen eigenen Erfahrungen als ehemaliger Schüler der Gesamtschule Osterfeld. Zudem ging er auf übergeordnete Themen ein, darunter die finanzielle Unterstützung für Schulen und die Notwendigkeit gerechterer Bildungschancen.

Besonders eingehend thematisierte Zimkeit die Schwierigkeiten an der Gesamtschule Weierheide, die er aufgrund der Nähe zu seinem Wohnort gut kennt. Er räumte ein, dass die räumlichen Verhältnisse in dem Gebäude beengt seien, und betonte, dass das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) hier eine größere Verantwortung für Verbesserungen tragen müsse. Die Probleme ließen sich nicht lösen, indem man die Last einfach auf die Stadt Oberhausen abwälze, so Zimkeit.

Kritik übte er daran, wie Schüler oft allein aufgrund der von ihnen besuchten Schulform bewertet würden. Intelligenz hänge seiner Ansicht nach nicht von der Wahl der Schule ab, sondern von Faktoren wie familiärem Hintergrund, Wohlstand und frühen Förderungschancen. Zimkeit forderte daher Bildungspolitik, die diese Ungleichheiten abbaut und allen Schülerinnen und Schülern einen faireren Start ermöglicht.

Auch die Finanzierung war Thema der Diskussion. Zimkeit lobte zwar die Bundesregierung für die Freigabe erheblicher Investitionsmittel und äußerte die Hoffnung, dass ein beträchtlicher Teil davon Städten wie Oberhausen zugutekommen werde. Gleichzeitig bestand er darauf, dass das Land mehr Geld für die Modernisierung der Schulinfrastruktur und die Ausstattung bereitstellen müsse.

Auf die Frage nach der politischen Zusammenarbeit machte Zimkeit deutlich, dass er mit allen demokratischen Parteien zusammenarbeite. Eine Kooperation mit der AfD schloss er hingegen kategorisch aus und bezeichnete die Partei als rechtsextrem und mit seinen Werten unvereinbar.

Der Besuch Zimkeits lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltenden Probleme der Gesamtschule Weierheide – von überfüllten Räumlichkeiten bis hin zu finanziellen Engpässen. Zwar sind in den letzten Jahren keine konkreten Verbesserungen oder zusätzlichen Mittel für die Schule öffentlich dokumentiert worden, doch seine Aussagen unterstreichen die Dringlichkeit von Maßnahmen auf Landesebene.

Das Treffen bestätigte zudem seine Haltung zu gleichen Bildungschancen und der Bedeutung, strukturelle Benachteiligungen an Gesamtschulen zu bekämpfen.

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