Tag der Werte 2025: Sinti und Roma im Fokus von Erinnerung und Dialog
Sebastian HuberTag der Werte 2025: Sinti und Roma im Fokus von Erinnerung und Dialog
Tag der Werte 2025 steht im Zeichen der Erfahrungen von Sinti und Roma
Am 26. Mai 2025 findet der nächste Tag der Werte statt – diesmal mit einem besonderen Fokus auf die Lebensrealitäten von Sinti und Roma. Die Veranstaltung will historische Ungerechtigkeiten aufarbeiten und gleichzeitig den Dialog mit diesen Gemeinschaften in der Gegenwart fördern. Organisiert wird die jährliche Tagung vom Dortmunder Polizeipäsidium in Kooperation mit dem Multikulturellen Forum. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Polizei in der Demokratie.
Das Thema für die kommende Ausgabe entstand in Gesprächen zwischen zentralen Akteur:innen: Roman Franz, Vorsitzender des Landesverbands Deutscher Sinti und Roma NRW, traf sich mit Emanuela Dimova-Gombar, Polizepräsident Gregor Lange und Gülay Köppen, um die inhaltliche Ausrichtung zu gestalten. Gregor Lange betonte, wie wichtig es sei, sich an die historischen Verbrechen zu erinnern und zugleich den Austausch mit Sinti und Roma heute aktiv zu suchen.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird die Ausstellung "Rassediagnose: Zigeuner" sein, die von der Kulturstiftung des Bundes unterstützt wird. In früheren Jahren waren unter anderem der Soziologe Aladin El-Mafaalani und Neven Subotić von der well:fair Stiftung als Redner zu Gast.
Ende 2024 unterzeichneten die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und der Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW einen Rahmenvertrag, der die Teilhabe stärken und Diskriminierung entgegenwirken soll. Der Verband, der in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert, bietet jährlich rund 2.500 Fachberatungen in 12 Sprachen an.
Medienanfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an Peter Bandermann vom Dortmunder Polizeipäsidium.
Der Tag der Werte 2025 findet am 26. Mai statt und widmet sich den historischen und aktuellen Herausforderungen von Sinti und Roma. Mit der Ausstellung und den Diskussionsformaten soll das Bewusstsein für ihre Situation geschärft werden. Die Veranstalter hoffen, dass die Tagung die Auseinandersetzung mit diesen Gemeinschaften in ganz Nordrhein-Westfalen anregt.






