Ukraine reformiert Verteidigung: Zivilisten lernen jetzt mit scharfer Munition
Lara KellerUkraine reformiert Verteidigung: Zivilisten lernen jetzt mit scharfer Munition
Das ukrainische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Verteidigungsfähigkeiten des Landes zu stärken. Die Reform sieht umfassende Änderungen vor, darunter modernisierte militärische Ausbildungsprogramme und neue Schulangebote, die auf die Stärkung des nationalen Widerstands abzielen.
Das Gesetz schafft spezialisierte Ausbildungszentren, in denen Zivilisten auf mögliche Konflikte vorbereitet werden. Diese Einrichtungen bieten erweiterte Kurse an, darunter das überarbeitete Programm "Verteidigung der Ukraine", das nun Schießübungen mit scharfer Munition und interaktive Simulatoren umfasst. Die Betreiber dieser Zentren müssen strenge Qualifikationsanforderungen erfüllen und eine verpflichtende Zertifizierung absolvieren, bevor sie mit der Ausrüstung arbeiten dürfen.
Ein neues Fach, "Grundlagen des nationalen Widerstands", wird in den Lehrplan von Schulen und Hochschulen aufgenommen. Das Gesetz sieht zudem Ausnahmen von bewaffneten Ausbildungseinheiten für Personen mit religiösen Bedenken oder Behinderungen vor.
Staatliche Behörden werden für die Organisation und Unterstützung des nationalen Widerstandssystems zuständig sein. Zudem erhält die Luftwaffe die Möglichkeit, bei Bedarf vorübergehend Ausrüstung und Munition an diese Zentren zu überstellen.
Beamte bezeichnen die Änderungen als einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der allgemeinen Verteidigungsbereitschaft der Ukraine. Die aktualisierten Ausbildungsprogramme und Schulkurse sollen in den kommenden Monaten eingeführt werden. Das Gesetz stellt sicher, dass sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige eine strukturierte Vorbereitung auf potenzielle Bedrohungen erhalten. Die Behörden werden die Umsetzung überwachen, um die Standards im neuen System zu gewährleisten.






