Vandalen zerstören Willichs neues E-Ladezentrum kurz vor Eröffnung
Willich eröffnet neues Ladezentrum mit 25 Säulen – kurz vor Eröffnung durch Vandalismus beschädigt
In Willich hat ein neues E-Ladezentrum mit 25 Ladepunkten eröffnet, darunter 22 Schnellladestationen. Die Anlage unterstützt die Bemühungen der Stadt um umweltfreundlicheren Verkehr und nachhaltige Energie. Doch nur wenige Tage vor der offiziellen Inbetriebnahme richteten Vandalen durch das Durchtrennen und Stehlen von Kabeln erheblichen Schaden an.
Das Ladezentrum liegt an der Akira-Okada-Straße, in der Nähe der Autobahn A44 und eines angrenzenden Industriegebiets. Es wird zu 100 Prozent mit Ökostrom betrieben, wobei Solarpaneele die Stationen direkt mit Energie versorgen. Autofahrer können hier nicht nur Pkw, sondern auch kleinere Nutzfahrzeuge wie Sprinter oder Crafter aufladen.
Im Inneren bietet eine Lounge klimatisierte Räume, Kaffee, Snacks und lokale Kunstwerke. Betrieben wird die Anlage von den Stadtwerken Willich, die zudem 50 weitere Ladepunkte in der Stadt verwalten. Nutzer können zwischen verschiedenen Anbietern wählen, darunter Tesla, Allego und Electra.
Eine Woche vor der geplanten Eröffnung wurde das Zentrum Ziel von Vandalen: Sie durchtrennten Kabel und stahlen diese, wodurch ein Schaden von etwa 60.000 Euro entstand. Der Vorfall verzögerte die vollständige Freigabe der Anlage, verhinderte aber nicht deren späteren Betrieb.
Das neue Ladezentrum ist Teil von Willichs umfassender Strategie, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Es vereint Schnellladetechnik, grüne Energie und Fahrergastfreundschaft an einem Standort. Mittlerweile sind die Reparaturen abgeschlossen, sodass die Anlage nun wie vorgesehen der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.






