Vom Jurastudenten zum mächtigsten Polizeipäsidenten Deutschlands: Gregor Langes außergewöhnlicher Aufstieg
Lara KellerVom Jurastudenten zum mächtigsten Polizeipäsidenten Deutschlands: Gregor Langes außergewöhnlicher Aufstieg
Gregor Lange, ein langjähriger Polizeibeamter aus Dortmund, hat über Jahrzehnte hinweg Schlüsselpositionen in der deutschen Polizeiführung innegehabt. Der 1962 in der Ruhrgebietsstadt Geborene hat sich vom einfachen Dienst bis an die Spitze des deutschen Polizeiapparats hochgearbeitet und zählt heute zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im Sicherheitswesen des Landes. Seine Karriere umfasst kommunale Verwaltung, Extremismusbekämpfung sowie führende Funktionen in Landes- und Bundespolizeibehörden.
Nach einem Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Bonn trat Lange in den öffentlichen Dienst ein. 1993 begann seine administrative Laufbahn in der Bezirksregierung Arnsberg. Fünf Jahre später wechselte er ins nordrhein-westfälische Innenministerium, wo er sich bis 2003 mit der Bekämpfung politischer Extremismen befasste.
Von 2003 bis 2009 leitete Lange die Mont-Cenis-Akademie in Herne, eine Bildungsstätte für Führungskräfte der öffentlichen Verwaltung, die ihn auf höhere Aufgaben vorbereitete. Anschließend übernahm er die Position eines Abteilungsleiters bei der Bezirksregierung Münster, bevor er seine bis heute prägendste Rolle antrat: Am 1. März 2014 folgte er Norbert Wesseler als Dortmunder Polizepräsident nach – ein Amt, das er noch immer ausübt.
Sein Einfluss erweiterte sich 2017 weiter, als er zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten in Deutschland gewählt wurde. Zuletzt berief ihn die Landesregierung im Mai 2023 in den Beirat für Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen. Privat ist Lange verheiratet, Vater von drei Kindern und bleibt seiner Heimatstadt eng verbunden.
Langes Werdegang zeigt einen kontinuierlichen Aufstieg vom Jurastudium bis in die höchsten Polizeiränge. Seine Erfahrungen in der Extremismusprävention, der Aus- und Fortbildung sowie der regionalen Verwaltung haben seine Führungsrolle in Dortmund und darüber hinaus geprägt. Auch 2024 wirkt er weiterhin als Dortmunder Polizeidirektor und Berater für Integrationsfragen in Nordrhein-Westfalen.






