15 April 2026, 16:04

Woelkis Vertrauensverlust in Köln erreicht historischen Tiefpunkt

Schwarz-weiß-Zeichnung eines bärtigen Mannes in schwarzer Kleidung und Hut, identifiziert als Gründer der katholischen Kirche.

Woelkis Vertrauensverlust in Köln erreicht historischen Tiefpunkt

Die Zustimmung zu Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln ist nach elf Jahren im Amt auf einem historischen Tiefstand angelangt. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass nur noch drei Prozent der Einwohner seine Führung unterstützen. Forscher bezeichnen die Ergebnisse als beispiellos für eine öffentliche Persönlichkeit in der Stadt.

Die jüngste Forsa-Umfrage offenbart eine tiefe Unzufriedenheit in allen Altersgruppen. Kein einziger Befragter zwischen 16 und 29 Jahren äußerte Zustimmung zu Woelkis Führung. In der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen liegt die Unterstützung bei nur fünf Prozent, während lediglich sechs Prozent der über 60-Jährigen ihn positiv bewerten.

Insgesamt gaben 83 Prozent der Kölner Bevölkerung an, entweder weniger zufrieden oder völlig unzufrieden zu sein. Selbst innerhalb der katholischen Gemeinschaft der Stadt verfügt der Kardinal nicht mehr über eine verlässliche Basis an Rückhalt. Werte unter zehn Prozent gelten selbst für umstrittene Politiker als außergewöhnlich selten.

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Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als "Katastrophe". Er betonte die Dramatik des Vertrauensverlusts und dessen Auswirkungen sowohl auf den Kardinal als auch auf die gesamte Kirche.

Die Umfrage markiert einen drastischen Rückgang des Vertrauens nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt. Woelki sieht sich nun einer flächendeckenden Ablehnung gegenüber, ohne dass eine Altersgruppe nennenswerte Unterstützung zeigt. Die Ergebnisse deuten auf eine erhebliche Herausforderung für seine künftige Amtsführung hin.

Quelle