Wüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum als Schlüssel für Olympia-Bewerbung 2032
Sebastian HuberWüst besucht Duisburg: Kanu-Zentrum als Schlüssel für Olympia-Bewerbung 2032
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Der Termin unterstrich die zentrale Rolle der Stadt für die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen Spiele. Unterstützung erhielt die Kampagne von Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und heutiger Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.
Während seines Besuchs traf Wüst auf Kanuten, Ruderer und Nachwuchsathleten. Er besichtigte die Trainingsanlagen und die Boothalle, bevor er ein freundschaftliches Rennen zwischen Profi- und Juniorenteams startete.
Duisburg ist bereits ein bedeutendes Zentrum für den Kanusport und würde im Falle einer erfolgreichen Bewerbung den Wettkampfklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena ausrichten. Neben Rudern und Kanu sind die Sportstätten der Stadt ein zentraler Bestandteil der Olympischen Pläne der Region.
Damit die Bewerbung vorankommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem benötigen die Organisatoren eine Mehrheit der Stimmen für das Vorhaben. Schulte, ehemaliger Weltmeister im Rudern, sprach sich für die Kampagne aus und verlieh der Initiative damit zusätzliches Gewicht.
Der Besuch betonte die Bedeutung Duisburgs für die Olympische Bewerbung der Region Rhein-Ruhr. Bei einer Genehmigung würde die Stadt mehrere Sportarten ausrichten, darunter Klettern, Rudern und Kanu. Das weitere Vorgehen hängt nun von der Wählerbeteiligung und der Unterstützung bis zur April-Frist ab.






