Yayla Arena wird in Rekordzeit vom Eishockey- zum Handballfeld umgebaut
Sebastian HuberYayla Arena wird in Rekordzeit vom Eishockey- zum Handballfeld umgebaut
Die Yayla Arena in Krefeld durchläuft diese Woche eine radikale Verwandlung. Ein 15-köpfiges Team baut die Eishockeyfläche aktuell zu einem Handballfeld um – rechtzeitig für das wichtige Westderby am Samstag. Über 5.000 Fans werden zum Spiel zwischen der HSG Krefeld und Dormagen erwartet.
Die Umrüstungsarbeiten begannen früh: Zuerst wurden die Tribünen gereinigt und eingezogen, bevor die Mannschaftsbänke abgebaut wurden. Anschließend muss ein spezieller Bodenbelag verlegt werden, um die Fläche handballtauglich zu machen. Die gesamte Aktion dauert 19 Stunden – bis 18 Uhr muss die Arena einsatzbereit sein, denn der Anpfiff erfolgt um 19:30 Uhr.
Die Innentemperatur wird präzise auf 18 Grad Celsius geregelt, damit sich der Boden optimal setzt. Es ist bereits das vierte Mal, dass die HSG Krefeld in der Yayla Arena spielt, einer Location, die für ihre mitreißenden Spiele bekannt ist. Zwar liegen keine Zuschauerzahlen der bisherigen HSG-Partien vor, doch ein früheres Spiel des TSV Bayer Dormagen lockte 1.390 Besucher an – deutlich weniger als die erwartete Kulisse an diesem Wochenende.
Die HSG Krefeld geht mit dem Rücken zur Wand in die Partie: Im Abstiegskampf der Liga zählt jeder Punkt. Trainer Mark Schmetz zeigt sich zuversichtlich, dass sein Team die aktuelle Form in das Derby mitnehmen kann. Die "Eagles", die als Zweitligist antreten, treffen auf ein entschlossenes Dormagener Team – ein hitziges Duell ist vorprogrammiert.
Bis Samstagabend wird die Umwandlung der Arena abgeschlossen sein, dann steht ein spannungsgeladenes Topspiel bevor. Mit dem Abstieg im Nacken setzt die HSG Krefeld auf die Heimatkulisse und die jüngsten Leistungen, um einen wichtigen Sieg einzufahren. Das Spiel schreibt ein weiteres Kapitel in der Tradition des Clubs, in der Yayla Arena aufzulaufen.






