A1 bei Hamm: Monatelange Baustellen und Sperrungen bis 2026
Autofahrer müssen sich auf der A1 bei Hamm in Nordrhein-Westfalen bis Oktober 2025 auf anhaltende Behinderungen einstellen. Die Straßenverkehrsbehörde hat eine Reihe von Fahrbahnverengungen und Ausfahrtsperren angekündigt, um dringende Sanierungsarbeiten durchzuführen. Betroffen sind mehrere Abschnitte, wobei sich einige Projekte sogar bis Mitte 2026 hinziehen werden.
Die ersten Einschränkungen beginnen mit der Schlaglochbeseitigung im Bereich des Lotter Kreuzes zwischen Lengerich und Osnabrück-Hafen. Vom 30. März bis 1. April, erneut am 8.–9. April sowie am 13. April wird es in beiden Fahrtrichtungen zu einzelnen Fahrspursperrungen kommen. Die Arbeiten sind wetterabhängig und auf den Zeitraum zwischen 8 Uhr morgens und dem frühen Nachmittag angesetzt.
Weitere Verzögerungen gibt es durch Brückeninstandsetzungen zwischen Hamm-Bockum/Werne und dem Rastplatz Hasenkämpe auf der Strecke Dortmund–Münster. Dieses Projekt läuft bis zum 16. Juli 2026. Gleichzeitig bleibt die Ausfahrt Hamm/Bergkamen in beiden Richtungen bis zum 11. April 2026 gesperrt.
Auch auf benachbarten Strecken wie der A30 in Niedersachsen kommt es zu Fahrbahnverengungen und Tempolimits. Zwar wurden keine offiziellen Umleitungen eingerichtet, doch die Bauarbeiten werden abschnittsweise durchgeführt, um Staus möglichst zu vermeiden. Die Behörden warnen jedoch vor möglichen Verkehrsbehinderungen in der gesamten Region.
Die Einschränkungen gelten mehr als ein Jahr, wobei einige Projekte sogar bis Mitte 2026 andauern. Autofahrer werden aufgefordert, für Fahrten durch die betroffenen Bereiche ausreichend Pufferzeit einzuplanen. Die Verkehrsbehörde hat zwar keine Ausweichrouten benannt, betont jedoch, dass die Arbeiten in Etappen erfolgen, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.






