25 March 2026, 04:03

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf – Fokus auf Stromnetzausbau und Dividende

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' zeigt.

E.ON stockt Investitionen auf 48 Mrd. Euro auf – Fokus auf Stromnetzausbau und Dividende

E.ON stockt Investitionsbudget um 10 % auf 48 Milliarden Euro bis 2030 auf – Fokus auf Ausbau des deutschen Stromnetzes

Der Energiekonzern E.ON hat sein Investitionsbudget um 10 % auf 48 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 erhöht und setzt dabei vor allem auf den Ausbau des deutschen Stromnetzes. Gleichzeitig plant das Unternehmen, die Dividendenausschüttung zu erhöhen – trotz einer prognostizierten leichten Gewinnrückgangs im laufenden Jahr. Auf der anstehenden Hauptversammlung am 23. April 2026 sollen die Aktionäre über eine vorgeschlagene Dividende von 0,57 Euro pro Aktie abstimmen.

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Zwischen 2021 und 2026 haben E.ON und andere große Netzbetreiber Milliarden in die Modernisierung der deutschen Netzinfrastruktur investiert. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählten eine 15- bis 20-prozentige Steigerung der Hochspannungs-Übertragungskapazität, der verbreitete Einsatz von Smart-Grid-Technologien sowie der beschleunigte Ausbau von Erdkabeln in Städten, um die Umweltbelastung zu verringern.

Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen einen leicht rückläufigen bereinigten EBITDA auf Konzernebene zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro. Dieser Rückgang ist vor allem auf Änderungen bei der Bilanzierung vorübergehender regulatorischer Effekte zurückzuführen. Dennoch hält E.ON an seinem langfristigen Ziel fest, bis 2030 ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro zu erreichen.

Das Tempo künftiger Investitionen hängt jedoch maßgeblich von den Entscheidungen der Bundesnetzagentur ab. Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 veröffentlicht wird, wird erste konkrete Einblicke geben, wie sich diese Strategien entwickeln. Unterdessen hatte die Aktie Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch erreicht, bevor sie sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte.

Die Erhöhung der Dividende unterstreicht das Vertrauen von E.ON in seine finanzielle Stabilität – trotz des erwarteten Gewinnrückgangs. Der Netzausbau bleibt zentral für das Wachstum des Konzerns, wobei regulatorische Genehmigungen darüber entscheiden werden, wie schnell die Pläne vorankommen. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 über den Dividendenvorschlag abstimmen.

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