03 April 2026, 12:07

Polizei im Märkischen Kreis ahndet Ablenkung und Raserei mit harten Strafen

Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern durch eine Stadtstraße fahren, mit Helmen und von Stadtlichtern beleuchtet.

Polizei im Märkischen Kreis ahndet Ablenkung und Raserei mit harten Strafen

Polizei im Märkischen Kreis beteiligt sich an europaweiter "Ablenkung im Straßenverkehr"-Kampagne

Diese Woche nahm die Polizei im Märkischen Kreis an der europaweiten Aktion "Konzentration auf die Straße" teil. Ziel der Kontrollen war es, Unfälle zu verringern, die durch Ablenkung – etwa durch Handybenutzung oder rücksichtsloses Fahren – verursacht werden. Die Beamten dokumentierten zahlreiche Verstöße, darunter Rasen, Rotlichtvergehen und Fahrzeuge ohne Versicherungsschutz.

Altena: Schwerpunktkontrollen bei "Roadpol"-Initiative Die Altenaer Polizei konzentrierte sich im Rahmen der Roadpol-Aktion auf gefährliches Verhalten im Straßenverkehr. Zwölf Autofahrer mussten jeweils 100 Euro Strafe für die Nutzung des Handys am Steuer zahlen – zusätzlich zu einer Bearbeitungsgebühr und einem Punkt in Flensburg.

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Fünf Verkehrsteilnehmer missachteten rote Ampeln, fünf weitere wurden wegen Fahrens ohne Versicherung angezeigt. Auf der Bahnhofstraße erwischten die Beamten elf Temposünder: Acht erhielten Verwarnungsgelder, gegen drei wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Motorradfahrer flüchtet vor Polizei – mit gefälschtem Kennzeichen Ein 20-jähriger Motorradfahrer löste eine Verfolgungsjagd aus, nachdem er in der Nähe einer Tankstelle gefährlich überholt hatte. Als die Polizisten ihn mit Blaulicht und Sirene zum Anhalten aufforderten, floh er. Die Verfolgung endete, als der Fahrer zu Beginn der Uferstraße die Kontrolle über sein Motorrad verlor.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann keinen Führerschein besaß und das Motorrad ein gefälschtes Kennzeichen trug. Nun muss er sich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, fehlendem Versicherungsschutz und Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung nach § 315d StGB verantworten.

Fazit: Ablenkung bleibt Hauptunfallursache Die Aktion "Konzentration auf die Straße" zeigte erneut, wie groß die Gefahren durch Unaufmerksamkeit und leichtsinniges Fahren sind. Die Polizei registrierte Verstöße von Bagatelldelikten bis hin zu schweren Straftaten. Die Behörden setzen weiterhin auf gezielte Kontrollen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Quelle