SPD Solingen warnt vor Jobverlust in der Stadtverwaltung durch politische Machtkämpfe
Emil SchmittSPD Solingen warnt vor Jobverlust in der Stadtverwaltung durch politische Machtkämpfe
Die SPD-Fraktion in Solingen hat Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit für Mitarbeiter der Stadtverwaltung geäußert. Iris Preuß-Buchholz warnte, dass politische Angriffe auf den Oberbürgermeister nicht zu Lasten der kommunalen Belegschaft gehen dürften. Gleichzeitig betonte sie die Notwendigkeit einer modernen Verwaltung mit attraktiven Aufgaben, um den Bedürfnissen der Stadtbewohner gerecht zu werden.
Die Debatte war entfacht worden, nachdem Vertreter der CDU vorgeschlagen hatten, das Budget der Stadtmarketing-Abteilung zu kürzen. Zudem beantragten sie die Schaffung von sechs neuen Stellen im Ordnungsamt. Preuß-Buchholz kritisierte die CDU dafür, die Arbeit des Marketingteams als bloßes Instrument zur Selbstdarstellung des Oberbürgermeisters abzutun.
Darüber hinaus warf sie der CDU vor, dem Ordnungsamt Aufgaben zuzuschreiben, die eigentlich in den Zuständigkeitsbereich der Polizei Nordrhein-Westfalen fielen. Die SPD-Fraktion unterstrich die Bedeutung von Arbeitsplatzsicherheit – insbesondere in wettbewerbsintensiven Bereichen, in denen Fachkräfte stark nachgefragt werden.
Die Sozialdemokraten hoben zudem hervor, wie wichtig der Respekt vor den kommunalen Beschäftigten sei. Ihr Ziel ist es, langfristig Wege zu finden, um in allen Abteilungen hohe Standards aufrechtzuerhalten.
Die Warnungen der SPD erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Diskussionen über Haushaltskürzungen und Personalveränderungen. Im Mittelpunkt steht für die Partei der Schutz von Arbeitsplätzen sowie die Gewährleistung einer funktionsfähigen Verwaltung. Die SPD besteht darauf, dass politische Auseinandersetzungen weder die Belegschaft noch die Qualität öffentlicher Dienstleistungen beeinträchtigen dürfen.
